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Auf der Suche nach der Fee von Saas

Zwanzig SSCler sollten genügen um die verflixte Fee zu suchen. Doch wir hatten nicht viele Anhaltspunkte, wussten nicht: Ist es eine gute oder eine böse Fee, geschweige denn, wie diese Fee aussieht oder wo sie sich versteckt. Es ging natürlich darum, die Fee möglichst schnell zu finden, damit wir auch unsere drei Wünsche (schönes Wetter, gute Pisten, keine Verletzungen) äussern könnten.

Bei traumhaften Bedingungen, es scheint eine gute Wetterfee zu sein, gingen wir auf Entdeckungstour. Gesucht wurde in Gruppen: Eine Gruppe auf den perfekt präparierten Pisten, eine andere etwas abseits im frisch gefallenen Neuschnee und einige Snowboarder vermuteten die Fee eher im Funpurk. Das Skigebiet zeigte sich als äusserst abwechslungsreich, wenn auch nicht sehr weitläufig. Flache „Carving-Strecken“, anspruchsvolle Steilhänge, Buckelpisten und Offpiste-Abschnitte, Saas Fee bietet für jeden Geschmack etwas.

Jeweils um 15 Uhr trafen wir uns zuoberst im Drehrestaurant beim Allalingletscher, um bei warmen Getränken oder einem feinen Fleischplättli die Beine etwas zu lockern, bevor wir die lange Talabfahrt antraten. Unten im Dorf suchten wir natürlich weiter nach dieser Fee, die wir mittlerweile in einer der zahlreichen Après-Ski-Bars vermuteten. Im „Holzwurm“ war sie bestimmt nicht anzutreffen, denn der Alleinunterhalter vermochte den Ton nicht richtig zu treffen. Dann doch eher im „Alpenpub“, wo die Atmosphäre gemütlicher und die Musik besser war.

Natürlich gehörte es zu unserem Programm, abends in einem guten Restaurant wieder Energie zu tanken. Auch diesbezüglich hat Saas Fee einiges zu bieten, konnten wir doch jeden Tag ein anderes Spezialitätenrestaurant aufsuchen.

Um die Fee aus ihrem Versteck zu locken, feilten wir an unserer Skitechnik und übten spektakuläre Formationen im Synchronskifahren. Die Suche war teilweise ein Kampf, bei dem leider auch eine Rippe zu Bruch (Reto) und ein Knie (Margrit) kaputt gingen. Doch die Suche geht weiter, nämlich im Januar 2011. Dann werden wir das Suchgebiet sogar noch bis auf das Allalinhorn ausweiten.

Ich freue mich aufs nächste Jahr, irgendwo muss diese Fee doch sein…

Michi Zahnd